©  KOLPING Schladen 2019 Aktuelles Liebe Kolpingschwestern und Kolpingbrüder, Es tut sich etwas in der Natur. Der Winter war zwar nicht lange und auch nicht besonders kalt, trotzdem freuen wir uns auf das Frühjahr. Die Sonne wärmt, die Knospen fangen an zu blühen. Die Natur erwacht zu neuem Leben. Die Hoffnung auf neues Leben in der Natur stimmt uns zuversichtlich. Und wie sieht es mit neuem Leben in unserer Kirche aus? Besteht auch hier die Hoffnung, dass die verkrusteten Strukturen aufbrechen? Dass ein neues, ein anderes Miteinander entsteht? Wir wissen, es steht zur Zeit nicht gut um die Kirche. Ich möchte nicht all die Dinge aufzählen, die im Argen liegen. Wir kennen sie alle. Aber ein neuer Frühling scheint tatsächlich möglich. Da schreibt die Kirchenzeitung in ihrer Ausgabe vom 24. März unter der Überschrift „Die Bischöfe brechen mit Tabus“, dass ein synodaler Weg beschritten werden soll. Kritische Themen sollen mit Experten und Laien diskutiert werden. Ist es nur eine Absichtserklärung aus dem Wissen heraus, dass die Kirche sonst noch größeren Schaden erleiden würde? Oder bricht sich tatsächlich die Überzeugung Bahn, dass es so auf gar keinen Fall weitergehen kann? Ich bin der Ansicht, dass zur Zeit eine große Bereitschaft zur Veränderung besteht und diese auch ernsthaft gedacht wird. Mehr Hoffnung ziehe ich noch aus der vergangenen Blues- und Betstunde in unserer Kirche. In der Hauptsache gestaltet von Charleen Horoba, einer Studentin der Religionspädagogik im 3. Semester. Sie hat in der Katholischen Kirche Nordharz ein Praktikum absolviert.Es war eine Freude, sie zu sehen und zu hören. Wie frisch und begeisternd sie über ihren Glauben gesprochen hat, mit welcher Natürlichkeit sie dazu aufrief, einmal inne zu halten, sich Zeit zu nehmen für sich und für den Glauben, zur Ruhe zu kommen und sich auf Gott hin zu orientieren. So lasst auch uns das aufkeimende Leben in der Natur dazu benutzen, unseren Glauben ebenfalls sich entwickeln zu lassen, uns mit positiven Gedanken zu beschäftigen und den Menschen um uns mit Zuwendung zu begegnen.- Ihr wisst ja: Willst Du die Welt verändern, fange bei Dir an. Treu Kolping - Norbert Baumgart